Bekenntnisse einer spirituellen Lehrerin: Gott (Göttin) sei Dank muss ich nicht perfekt sein

Lion Covering His FacePerfektion (es richtig machen) ist nicht nötig um ein Spiritueller Lehrer zu sein. Tatsächlich wird Unvollkommenheit gebraucht. Unvollkommenheit öffnet den Weg für Verbindung und Sicherheit, welche absolut dafür erforderlich sind ein Lehrer zu sein (mehr dazu später).

 

Wenn ich perfekt sein müsste, würde ich diesen Artikel wahrscheinlich nicht schreiben und ihr ihn nicht lesen.

Wenn ich perfekt sein müsste, würde ich niemals die Arbeit tun, die so sehr zu tun liebe.

Wenn ich perfekt sein müsste, wären meine Kinder (wahrscheinlich) nicht glücklich, erfolgreich und die wunderbar faszinierenden Menschen, die sie sind (zumindest noch nicht).

Wenn ich perfekt sein müsste, würde ich mein Leben nicht genießen, unabhängig von den Herausforderungen und Unvollkommenheiten.

Eine der Dinge die ich an meiner Arbeit so liebe ist es Anderen dabei zu helfen in ihre spirituelle Arbeit einzusteigen, damit zu beginnen spirituelle Lehrer zu sein, die sie zu sein hierher kamen, das tun der “Arbeit”, von der sie immer geträumt haben. Es bedeutet nicht, dass jeder Beratungen macht, Heilen oder auf strukturierte Weise Lehren. Wir alle wollen jedoch am Erdspiel teilnehmen und unsere Gaben ausdrücken.

Wenn ihr einfach “einen Job macht” und ihr es nicht wirklich gut oder erfolgreich macht, oder ihr keine Anerkennung für eure Arbeit erhaltet, dann ist das keine so große Sache. Das besagt nicht dass es sich nicht schlecht anfühlt, nicht bemerkt zu werden oder für eure Anstrengungen keinen Lohn zu erhalten, wenn es jedoch “nur ein Job” ist, dann geht es nicht bis zum Kern. Wenn ihr jedoch eure “spirituelle Arbeit” macht, wenn ihr couragiert genug seid euer Herz zu exponieren und eure Gaben mit der Welt zu teilen und dann unerkannt und nicht anerkannt wärt, wenn ihr scheitert… Oh Gott, das wäre verheerend!

Es braucht großen Mut Willens zu sein eure Gaben und Geschenke zu teilen und die Chance zu ergreifen dass sie (wieder einmal) niemand erhalten wird, sie niemand wertschätzt und/oder ihr fürchterlich verurteilt werdet und scheitert. Wenn das geschehen würde, wäre es wirklich schlecht. Ich weiß dass ihr in der Vergangenheit (in diesem Leben und anderen) derlei Erfahrungen gehabt habt. Wahrscheinlich passtet ihr nicht in eure Familie oder in die Schule, ohne irgendwelche religiöse Situationen zu erwähnen. Sie haben euch einfach nicht verstanden. Sie haben euch einfach nicht gesehen. Dies bringt die Kernwunde der Trennung und Scham auf.

Ich weiß eine Menge über Scham. Ich lebte die ersten fünfundzwanzig Jahre meines Lebens in Scham und brauchte viele, viele Jahre tiefer emotionaler Arbeit auf sie aufzuklären. Scham erhebt immer noch ihren hässlichen Kopf in meinem Leben. Und das bringt uns zu den Bekenntnissen und Unvollkommenheiten.

Vor sieben Jahren war ich unglücklich mit einem Psychologen verheiratet, tat mein Bestes “eine gute Mutter” zu sein (was für ein heiliges Wort), trotz der der miserablen Ehe aus der ich verzweifelt herauskommen wollte. Eines unserer Probleme war Geld. Ich hatte keines und angesichts von dreizehn Jahre Mutter und Hausfrau zu sein war die Perspektive sehr gering, einen gut bezahlten Job zu bekommen der meine Kinder und mich unterhielt. Zu der Zeit waren meine Kinder noch klein zwölf, zehn und fünf Jahre alt, und ich wollte nicht damit aufhören sie aufzuziehen um einen 9-5 Job nachzugehen. Und das konnte ich nicht einfach wieder machen. Das wäre eine Tortur gewesen! Ich wusste dass es Zeit war, mit meiner spirituellen Arbeit zu beginnen, die intuitive Vermittlerin und Lehrerin zu sein, von der ich so viele Jahre geträumt hatte.

Schlussendlich war es die rechte Zeit dafür; ich bekam die Courage und reichte die Scheidung ein, ich überzeugte mich selbst davon dass, sobald ich dem korrekten spirituellen Pfad folgte die Dinge leicht fließen würden. Wie falsch ich lag! Bevor der Fluss beginnen konnte, hatte ich mich meinen Ängsten zu stellen, ihnen eher brutal und direkt ins Gesicht zu sehen. Ihr habt es erraten… Scham!

Mein Mann und ich hatten all mein Erbe aufgebraucht; das Haus umbauen (Ich vermisse diese Küche sooooo sehr) und mein Mann musste ein (weiteres) teures neues Fahrrad kaufen und eine (weitere) neue Gitarre und natürlich seinen Ferrari (Ja Ferrari!) neu lackieren lassen. Oh und er verbrauchte ungefähr 1000$ im Monat für fünf verschiedene Tierärzte und andere Heiler um unseren vierzehn Jahre alten deutschen Schäferhund am Leben zu erhalten. Mittlerweile tat ich alles, um an den Ecken und Enden zu sparen und er ging jeden Tag auswärts zum Essen. Ja ich schwelge hier ein wenig im Opfer sein aber ich hab euch ja gesagt, ich bin nicht perfekt.

Wie auch immer, ich hatte kein Geld mehr und er bekam nicht genug Geld durch sein Arbeiten für den Schuldistrikt um uns zu unterhalten. Dann erhielt er sein Erbe, ungefähr eine halbe Million Dollar und lies mich augenblicklich wissen, dass er mir davon nicht das geringste abgeben würden und es “in die Luft blasen würde, so wie du es mit deinem Erbe getan hast”.

Die Scheidung war lang und hässlich. Mein Ehemann machte es zu seiner Mission mich zu zerstören. Er erzählte in den Schulen (und er ist in unserem Distrikt ein Schulpsychologe) dass ich verrückt sei und dass sie ihre Kinder nicht in mein Haus kommen lassen sollten. Ich konnte nicht herausfinden warum die anderen Mütter mich mieden bis mir eine Frau sagte “Nun da ich sie getroffen habe und sie ein wenig kennen gelernt, müssen sie wissen was jeden Tag geschieht, wenn ihr Ehemann ihre Tochter nach der Schule abholt.” Ich erinnere mich noch an den Ansturm der Scham, der durch meinen Körper raste als sie mir erzählte, was er über mich erzählte. All die schmutzige Wäsche wurde hinausposaunt, mit seiner eigenen einzigartigen Version mich als die verrückte Verliererin darstellend, welche unfähig war eine Entscheidung zu treffen ohne ein Medium anzurufen, das mir sagte was zu tun sei (was nebenbei gesagt nicht stimmte).

Wir endeten in einer gerichtlich angeordneten psychologischen Untersuchung in der ich mich gegen alle Arten von Zeug zu verteidigen hatte, einschließlich meines Interesses an spirituellen Dingen wie Menschen die nicht verkörperte Wesen channelten. Die Fürsorge für meine Tochter stand auf den Spiel. Noch mehr Scham.

Und er war glücklich eine ganze Menge seines Erbschaft dafür zu verbrauchen, dass ich so wenig Geld wie möglich bekam. Schlussendlich gab ich eine Menge Geld auf; mehr als 100000$ nur um den Kampf zu beenden. Zu dieser Zeit waren meine Kreditkarten bis zum Maximum ausgereizt und außerdem schuldete ich meinem Anwalt eine Menge Geld.

Das war der Punkt, an dem ich meine spirituelle Arbeit begann. Ich überzeugte mich selbst, dass ich jetzt im Fluss sei, und dass die Dinge jetzt einfach und leicht geschehen würden, wie ich es ja bei anderen spirituellen Lehrern gelesen hatte. Die Klienten und das Geld würde einfach herein fließen. Wie dumm von mir! Das war es wo ich noch mehr Angst ansehen musste und sie klären. Ich war schlussendlich bereit meine besondere Gabe zu teilen! Was wenn sie niemand wollte? Was wenn ich mich all die Jahre getäuscht hatte? Was wenn ich scheiterte? Ich hatte drei Kinder zu versorgen und nicht allzu viele Ersparnisse übrig. Meine Schwester, eine erfolgreiche Diplomatin im Auswärtigen Dienst und meine ganze Familie sagte mir wiederholt, dass ich einen Job bekommen müsste, meinen Weg nach oben arbeiten und anfangen für das Alter zu sparen. Sie wollte nicht, dass es mir wie unserem Vater ergeht, der in gewisser Weise seinem Traum folgte, zumindest ein Unternehmer mit seinem eigenem Geschäft war, jedoch wiederholt bankrott ging, darin endend von Sozialhilfe zu leben und gebrochen zu sterben. Schlussendlich sagte ich ihr, dass ich mit ihr über dieses Thema nicht sprechen würde. Unsere Beziehung war danach für eine Weile gespannt.

In den ersten zwei Jahren meiner intuitiven Beratung fühlte ich mich wie eine Betrügerin. Ich war zu Tode verängstigt (die Angst zu fühlen und dennoch die Arbeit zu machen) als ich zum ersten mal mit tatsächlich zahlenden Klienten arbeitete. Es ist eine gute Sache dass es Telefon Sitzungen waren, denn ich war in einem durchschwitzten Schlamassel! Am Ende jeder Sitzung fühlte ich mich völlig fertig, überzeugt dass sie ihr Geld zurück haben wollten. Dankbarerweise war das Feedback das ich erhielt durchwegs positiv. Schlussendlich begann ich zu glauben, dass ich dies wirklich tun konnte, dass ich wirklich eine spirituelle Lehrerin war!

Mein Geschäft wuchs dennoch nicht schnell genug. Ich musste (ha ha) meine schlimmste Angst erfahren. Die Kreditkarten wurden wider bis zum Maximum ausgereizt, und meine Ersparnisse waren weg. Ich endete wie mein Vater am Ende durch den Bankrott gehend. Es war eine erschreckende und demütigende (beschämende) Erfahrung. Ich musste mir Geld von einem Freund leihen um meinen Anwalt zu bezahlen und andere Freunde halfen mir um meine Miete abzudecken und für Essen zu bezahlen. Es war sehr hart für mich um Hilfe zu bitten und ich konnte sicherlich nicht meine Schwester fragen, nicht nach dem was zuvor geschehen war.

Ich habe jedoch etwas wichtiges gelernt. Ihr müsst nicht perfekt sein, um ein spiritueller Lehrer zu sein! Ihr müsst nicht den perfekten gesunden Körper haben, perfekten Beziehungen, perfekte Finanzen oder ein jungfräuliches Heim mit Gourmet Küche mit Granitplatten und Hochglanzgeräten. (Ich vermisse diese Küche!) Tatsache ist, all diese Dinge zu haben, innerhalb des Systems erfolgreich zu sein, kann euch im System eingesperrt halten. Zu guter Letzt, wenn ihr im System erfolgreich seid, warum solltet ihr ausbrechen wollen?

Und ihr müsst in eurer spirituellen Arbeit nicht perfekt sein. Ihr müsst nicht die perfekten Worte sagen oder schreiben um sicher zu stellen, dass ihr anderen auf die richtige Weise helft. Heilung und Transformation geschehen in einem Raum der Sicherheit und Verbindung spontan. Sicherheit wird erschaffen wenn es kein Urteilen gibt, kein Bedürfnis perfekt zu sein. Verbindung oder Rapport wird erschaffen, wenn ihr bereit und Willens seid eure Unvollkommenheiten zu zeigen, ein ganz gewöhnlicher Kerl zu sein, genau wie sie.

Wenn ihr nicht sicher seid, was eure Gabe(n) sind, hier kommt ein Hinweis. Es ist etwas so natürliches, und in eurer Natur immanentes, dass ihr euch nicht einmal gewahr seid, dass es etwas Besonderes ist. Ihr mögt denken, dass jeder so wie ihr ist und könntet überrascht und verletzt sein, wenn ihr entdeckt, dass sie es nicht sind.

Mein Wunsch und meine Absicht dies zu Schreiben ist es euch zu ermutigen eure Gaben zu teilen und (noch mehr) zu dem spirituellen Lehrer zu werden, der ihr bereits seid, in welcher Art des Ausdrucks dies auch für euch funktioniert. Menschen wachen gerade jetzt in Scharen auf (Kuthumi sagte, dass in den nächsten paar Jahren mehr als 100 Millionen Menschen aufwachen werden) und sie brauchen wie ihr Lehrer und Wege Aufzeiger.

Meine Hoffnung ist, dass ihr dies nicht allein machen müsst oder so tief in die Schattenenergie gehen müsst, wie ich es tat. Der Schlüssel ist Willens und bereit zu sein die Emotionen zu fühlen und die begrenzenden Muster loszulassen. Ich ermutige euch jemand zu finden (oder mehr als einen), der diesen sicheren Raum für euch halten kann. Jemand der versteht, wie viel Courage es erfordert um diesen nächsten Schritt zu machen. Die Welt braucht euch, ohne Ausnahme und Alle!

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